Palmen im Garten: Anbau, Pflege & Tipps

Immer häufiger bietet sich uns in Mitteleuropa ein für unsere Augen lustiges Bild: Verschneite Palmen in Nachbarsgärten oder in öffentlichen Parks. Auch bei uns wird es tendenziell immer wärmer und Palmen passen da gut dazu – das ist aber nicht der Grund, warum Palmen den Winter bei uns überleben. Das würde definitiv nicht jede Palme schaffen. Wie ihr eure eigenen Palmen im Garten anpflanzen könnt und worauf dabei unbedingt geachtet werden muss, das erfahrt ihr hier.

Die passende Sorte…

Bei uns in Mitteleuropa herrscht ein für Palmen eigentlich untypisches Klima. Da wir Jahreszeiten – und nicht nur Trocken- und Regenzeit – haben, müssen sie sich an ganz andere Verhältnisse anpassen. Jede Palmenart würde bei uns definitiv nicht überleben – da macht einem der Winter einen Strich durch die Rechnung. Doch ein paar Arten von Palmen haben sich auch für unser Klima bewährt, wie zum Beispiel:

  • Nadelpalme
    Ursprünglich kommt die Nadelpalme aus den USA, genauer Florida und den Gebieten um Mississippi. Die Nadelpalme wird nicht unbedingt sehr groß, maximal einen Meter, und sie gilt als eine der kälteresistentesten Palmen überhaupt.
  • Zwergpalme
    Die Zwergpalme ist eine Fächerpalme und wird vorwiegend als Zierpflanze kultiviert – die Fasern, die ihren Stamm bedecken, werden auch gern zur Herstellung von Besen oder Polstermaterial genutzt. Sie ist perfekt zur Haltung als Kübelpflanze geeignet.
  • Chinesische Hanfpalme
    Diese Palmenart gehört ebenfalls zu den Fächerpalmen und gehört zu den beliebtesten Palemsorten in Europa – und wird auch dementsprechend oft angepflanzt.

Auch wenn diese Sorten besonders resistent sind, so gibt es doch einige Punkte zu beachten: Zum Beispiel sollte man Palmen erst ab einem Alter von 4 Jahren ins Freiland setzen – sie sind dafür einfach besser geeignet als noch jüngere Pflanzen.

 

…und der richtige Standort!

Zwar halten manche Palmen schon so einiges aus – aber das muss man ja nicht unbedingt provozieren. Deshalb gilt auch für sie: Palmen mögen gern ein sehr sonniges Plätzchen, das vor Wind und Regen geschützt ist mit einem lehmig- sandigen, nicht zu trockenen Boden. Auf eines sollte man achten – wie bei vielen anderen Pflanzen auch: Staunässe vermeiden!

 

Richtige Pflege – schon am Anfang

Der erste und wichtigste Schritt beim Anpflanzen einer Palme ist die Akklimatisation. Kauft man Palmen aus Gewächshäusern, bereits mit einer gewissen Größe, so sind diese meist keine lange, direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt. Setzt man eine solche Pflanze dann sofort in das sorgsam ausgewählte Plätzchen ein, so kann die Palme an zu viel Sonne tatsächlich leiden – und sogar eingehen. Deshalb sollte man eine frischgekaufte Palme, um sie richtig zu akklimatisieren, am besten noch im Kübel an einen halbschattigen Ort stellen, am besten im Schatten eines Baumes oder eures wetterfesten ILESTO Gartenhauses, wo nur wenig direktes Sonnenlicht hinkommt.

 

Besonders wichtig: Schutz im Winter

Trotz all der Robustheit, die manche Palmen so mitbringen – sie brauchen einen gewissen Schutz im Winter. Je nachdem, wie winterharte die Pflanze ist, reicht es schon, wenn man die Blätter locker zusammenbindet und den Stamm gut mit Erde und Rindenmulch oder Laub bedeckt. Wer sich etwas unsicher ist, der sollte auf Nummer sicher gehen und die Pflanze mit einigen Lagen Vlies, nicht zu fest, einwickeln. Kleinere Topfpflanzen könnt ihr auch sicherheitshalber in euer wind- und wasserfestes ILESTO Gerätehaus unterbringen und dort überwintern lassen.

 

Nun wisst ihr also, worauf man achten muss, wenn man sich eine eigene Palme in den Garten pflanzen möchte. Für mehr Tipps rund um Haus und Garten schaut bei unserem ILESTO Gartenblog vorbei, dort gibt es jede Woche etwas Neues zu entdecken! Denn wir von ILESTO lieben kreative und moderne Ansätze, das beweisen auch unsere Produkte – denn unsere wasserdichte ILESTO Gartenbox besteht aus edlem Krupp-Stahl, wie auch unsere moderne ILESTO Gartenhütte. Schaut doch vorbei und überzeugt euch selbst!

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