Gartentipp #3 – BIO direkt aus dem Garten

Ein großes Hallo an alle Bio-Fans und Gemüseliebhaber dort draußen. Schon seit einiger Zeit geht der Trend in Richtung Bio-Produkte – worüber man ja eigentlich froh sein sollte. „Eigentlich“ nur deshalb, weil „bio“ schnell mal auf ein Produkt geschrieben werden kann – auch wenn davon keine Spur enthalten ist. Wir von ILESTO erkennen den Wert von Nachhaltigkeit nicht nur bei unseren Produkten, sondern finden auch, dass bei Lebensmitteln das drin sein sollte, was draufsteht, wir halten nämlich nichts von Mogelpackungen. Am besten geht das natürlich, wenn man zu kompletten Selbstversorgern wird – unmöglich für die meisten von uns. Aber trotzdem kann man die ein oder anderen Leckereien selbst im Garten anpflanzen und außer regelmäßigem Gießen muss es nicht sonderlich viel Aufwand bedeuten. In dem heutigen Beitrag geht es also rund ums Beet und zwar ganz ohne chemische Düngemittel.

Je nachdem, welche Früchte man vor seinem Haus und Garten ernten möchte, muss man sich vorab fragen, ob man direkt die Samen oder lieber gleich Setzlinge kaufen soll. Bei Pflanzen, die zum Wachsen etwas mehr Aufmerksamkeit benötigen oder die grundsätzlich etwas egozentrischer sind, sollte man vielleicht besser zu Setzlingen greifen, da somit die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Pflanzen weigern auch nur einen grünen Halm hervorzubringen, um ein Wesentliches sinkt. Oder wenn es einfach zu lange dauern würde, bis man die ersten Früchte ernten könnte. Vor allem bei Paprika und Tomaten ist der Griff zu bereits gut gewachsenen Setzlingen äußerst ratsam.

Doch man sollte unbedingt darauf achten, dass der Boden warm genug ist, mindestens 15° darf er schon haben, aber direkt der prallen Sonne dürfen sie auch nicht ausgesetzt werden – wie auch bei Menschen ist ein Sonnenbrand für Pflanzen nicht gerade förderlich. Damit die Pflanzen auch einen optimalen Boden zum Wachsen haben, sollte man die Erde im besten Fall mit reifem Kompost vermischen – dann kann man auch gut auf künstliche Dünger verzichten. Bei Tomaten gibt es noch ein anderes, wichtiges Gadget – Spiralstäbe, um den kleinen Trieben genügend Halt zu verschaffen. Für all jene, die gern mal mit unnützem Wissen angeben, ist es sicher nicht ganz unwichtig, dass die Tomate zu den Nachtschattengewächsen zählt und entgegen der allgemeinen Meinung tatsächlich den Titel Frucht trägt – botanisch ganz korrekt ist sie sogar eine Beere.

Ebenso ergiebig und dieses Mal auch wirklich ein Gemüse, ist unsere nächste Wunderpflanze für den eigenen Traumgarten – das Radieschen. Im Gegensatz zu Tomaten und Paprika sät man bei ihr nur die Samen – und hat dann von Frühjahr bis Herbst ausgesorgt. Lediglich alle ein bis zwei Wochen sollte man nach säen, damit man einen konstanten Ertrag erzielen kann. Radieschen sind nicht besonders launische Pflanzen, sie wachsen schnell und ergiebig, besonders wenn man Kohlrabi oder Spinat in ihrer Nachbarschaft pflanzt, denn dadurch werden eventuelle Schädlinge vertrieben – ganz ohne ungesunde Mineraldünger einsetzen zu müssen.

Ein Tipp für alle, die von dem pfeffrig-scharfen Geschmack nicht genug bekommen können, ist es, in den Saatlücken Kresse zu säen. Diese ist ebenso wenig wählerisch wie die Radieschen und punktet auch durch ihre kurze Wachstumsdauer. Außerdem verstehen sich die beiden Kreuzblütler hervorragen – und durch ihren hohen Gehalt an Vitamin C, Eisen und Folsäure sind sie eine perfekte Ergänzung zu den täglichen Mahlzeiten. Sie punkten nicht nur im Geschmack, sondern eignen sich zudem als „styling Tipps“ für Gartendekoration und Kleingarten Ideen.

So schnell kann man sich „bio“ nach Hause holen, ganz einfach, ohne viel Aufwand, aber dafür mit 100% Geschmack.

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