Gartenarbeit im Herbst: Was ist jetzt zu tun?

veröffentlicht am 11/10/22 VonILESTO Marketing

Ein Rechen und Gartenhandschuhe liegen auf einer großen Ansammlung von Laub

Im Herbst muss der Garten auf den Winter vorbereitet werden. Nicht nur empfindliche Pflanzen benötigen nun Schutz vor Frost und Kälte, auch bestimmte Geräte bedürfen Pflege. Zudem kann für einen blühenden Garten im Frühling bereits gesorgt werden. Welche Gartenarbeit im Herbst zu erledigen ist, haben wir in einem praktischen Ratgeber für dich zusammengefasst.

Gartenarbeit im Herbst: Rasenpflege

Regelmäßiges Entfernen von Laub ist Pflicht im Herbst. Die gefallenen Blätter legen sich nämlich wie eine Schicht über den Rasen und lassen ihn nicht mehr atmen. Fällt noch reichlich Regen, kann durch die Feuchtigkeit der Blätter Fäulnis entstehen – und diese schadet den Graswurzeln. Also, auch wenn es lästig ist: Ohne Laub harken geht es leider nicht. Als Alternative zum Harken bzw. Rechen bietet sich das Nutzen eines Rasenmähers an: Dieser zerkleinert die Blätter, die du nun dem Kompost zuführen kannst.
Hast du den Garten von Laub befreit, kannst du den Rasen mähen und nach Bedarf düngen. Dazu eignen sich besonders kaliumhaltige, stickstoffarme Dünger, die das Gras vor Frostschäden schützen. Falls du nicht weißt, wohin mit dem gesammelten Laub: Beete freuen sich über seine wertvollen Nährstoffe und können auch Schutz vor Frost bieten.

Auch im Herbst solltest du noch regelmäßig mähen. Allerdings wächst er aufgrund der kühleren Temperaturen nicht mehr so kräftig, weswegen du ihn nicht tiefer als auf 5 cm stutzen solltest. Der letzte Schnitt geschieht idealerweise vor dem ersten Frost und wird auf unter 5 cm gestutzt. Schneedecken können die Grashalme nämlich plattdrücken – ein Zustand, in dem der Rasen anfälliger für Pilze und andere Erkrankungen ist. So stellst du sicher, dass dein Rasen im nächsten Frühling herrlich ergrünt.

ILESTO Tipp: Laub kannst du auch sehr gut für selbstgemachte Herbstdeko verwenden. Lass dich hier gleich inspirieren!

Nahaufnahme von einem Mann, der Laub in seinen Gartenhandschuhen aufsammelt

Gartenarbeit im Herbst: Pflanzen vor Frost schützen

Nicht jede Pflanze ist für den Winter geeignet – also winterhart. Gut eingepackt kommen die meisten jedoch gut durch die kältesten Tage des Jahres. Vlies und Jute haben sich als gängigen Schutz durchgesetzt. Ersteres hält nicht nur die Kälte fern, sondern speichert auch die tagsüber in den Boden eingestrahlte Sonnenenergie. Zudem begeistert es bei richtiger Anwendung und Lagerung mit einer langen Lebensdauer. Allerdings besteht Vlies aus Kunststoff und ist damit kein ökologisches Material. Doch es gibt plastikfreie Vliesalternativen, z. B. aus Schafwolle, auf die du zurückgreifen kannst. Matten aus Jute sind ebenfalls ein Klassiker, um Pflanzen vor Frost zu schützen. Angeboten werden die Matten auch gerne aus Materialien wie Kokos oder Hanf. Unglücklicherweise sind sie jedoch alle nicht lichtdurchlässig und darum für eine längere Abdeckung nur bedingt geeignet.

Aber welche Pflanzen benötigen den Winterschutz genau? Gehölze und Stauden sind dabei üblicherweise nicht gemeint, denn sie sind in der Regel gut winterhart. Arten wie Pampasgras, Hibiskus und Sommerflieder sind etwas empfindlicher als der Rest ihrer Gesellen. Vorsicht auch bei frisch gepflanzten Stauden und Gehölzen: Sie schützt du lieber im ersten Jahr, denn ihre Winterhärte nimmt erst mit den Lebensjahren zu.
Kübelpflanzen gehören zu den Gewächsen, die für gewöhnlich bei Temperaturen unter 5 °C leiden. Selbst eingepackt schädigt eine Überwinterung im Freien die Pflanzen – du nimmst sie also lieber mit ins Haus. Am besten tut ihnen ein heller Standort mit ungefähr 10 °C Raumtemperatur.
Im Übrigen zählen Kräuter zu den wärmeliebenden Sorten. Basilikum z. B. bringst du im Spätsommer am besten an einem hellen und warmen Ort unter. Sogenannte Winterkräuter stellen natürlich eine Ausnahme dar und können im Winter im Freien bleiben. Zu ihnen gehören unter anderem Thymian, Schnittlauch und Petersilie.
Prinzipiell lässt sich sagen: Pflanzen und Gemüsesorten, die aus wärmeren Gegenden stammen, Rosen, alle Gehölze in Gefäßen, und Neuanpflanzen unter einem Jahr alt müssen vor Kälte und Frost geschützt werden. Auf Zitruspflanzen besonders achten.

ILESTO Tipp: Kübelpflanzen kannst du gut in unserem wetterfesten Gartenhaus verstauen! Deine Gartenwerkzeuge finden auch wunderbar Platz in der modernen Auflagenbox von ILESTO!

Pflanzkübel und eingetopfter Hochstamm wurde mit Vlies umwickelt. Die Pflanzen sind vor der Kälte im Winter geschützt und stehen auf der Kellertreppe.

Garten für den Frühling vorbereiten: Keimlinge säen

Nach dem Winter möchten wir unseren Garten wieder blühen sehen. Dafür kannst du jetzt schon sorgen, indem du Kaltkeimer aussäst: Aus ihnen wachsen viele heimische Pflanzen. Dazu zählen unter anderem Tulpen, Hyazinthen, Narzissen, Krokusse, Winterlinge, Blausterne und Schneeglöckchen.
Ihre harte Schale wird durch Kälte aufgebrochen, erst danach können sie auskeimen. Wichtig ist hier: Die Erde sollte dauerhaft feucht sein. Darum empfiehlt es sich, die Töpfe entweder in Folie einzuwickeln oder die Kaltkeimer in ein offenes Frühbeet einzubetten. Sobald die ersten Blätter zu sehen sind, können sie in ein Frühbeet oder den Wintergarten gesetzt werden. Dabei solltest du beachten, dass ihre Umgebung kühl, aber frostfrei sein muss.

Zur Gartenarbeit im Herbst gehört auch, deinen Teich winterfest zu machen. Die wichtigsten Infos dazu haben wir in einer praktischen Checkliste für dich zusammengefasst!

Gartenarbeit im Herbst: Werkzeuge und Geräte pflegen

Es ist nicht nur die beste Zeit, sich um seine Gartenwerkzeuge zu kümmern, sondern auch an Geräte, die Wasser enthalten, zu denken. Gartenschläuche, Wasserleitungen im Außenbereich, Regentonnen, Wasserzähler und Pumpen entleerst du lieber, da gefrorenes Wasser die Geräte sonst beschädigen oder zerstören kann. Restliche Gartengeräte und Werkzeuge bereitest du auf die nächste Gartensaison optimal vor, indem du sie nun gründlich reinigst und pflegst. Auch ihre Lebensdauer verlängerst du damit und sparst etwas Geld.

Country-Haus aus Holz umgeben von herbstlichem Garten

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Gartenarbeit im Herbst vielschichtig ist. Einerseits wird mit dem Jahr abgeschlossen, andererseits für das nächste vorbereitet. Darum ist auch ein kleiner, prüfender Blick durch den Garten jetzt besonders sinnvoll. Blühen die Stauden dieses Jahr auch immer noch schön? Ist es möglicherweise Zeit für ein neues Rosenbeet oder sogar neue Gartenmöbel? Bis zum neuen Jahr bleibt noch genug Zeit, sich etwaige Veränderungen zu überlegen und genau zu planen. Wir wünschen dir viel Spaß und gutes Gelingen bei der Gartenarbeit im Herbst!

 

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