fbpx

Richtig mulchen im Garten – Verwendung & Tipps

Ein Garten ohne Mulch wäre wie ein Eis ohne Stil. Es würde funktionieren, wäre aber durchaus unpraktisch, vor allem, wenn man gerade keinen Löffel zur Hand hat. Mulchen stellt einen wichtigen Teil des Gärtnerns dar – man muss zwar nicht unbedingt, aber es ist gut für den Boden und spart Arbeit und somit auch Zeit. Was hinter dem Mulchen steckt, wie es funktioniert und welche verschiedenen Arten von Mulch es gibt, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Warum man mulchen sollte – und was das eigentlich ist

Wie bereits erwähnt ist mulchen kein Zwang. Jede Gartenkoryphäe kann selbst entscheiden, ob gemulcht werden soll oder nicht. „Mulch“ kommt eigentlich aus dem Englischen und bedeutet im Grunde nichts anderes als Laubdecke, also im Großen und Ganzen unverrottetes, organisches Material. Und in dieser Wort-Definition steckt auch das ganze Geheimnis des Mulchs: Mit verschiedenen, natürlichen Materialien wird der Boden abgedeckt, um diesen zu schützen. Das sorgt dafür, dass der Boden locker und gut durchlüftet bleibt. Das wiederum beeinflusst das Pflanzenwachstum positiv, denn unter der Mulchschicht gefällt es vor allem auch Regenwürmern, die den für Pflanzen wichtigen Humus produzieren.

Mit Mulch kann man auch richtige Gartenwege zaubern

Der richtige Zeitpunkt zum Mulchen

Wann man mulchen sollte, das kann jeder ganz nach seinem Terminkalender entscheiden. Ein guter Zeitpunkt ist immer im Frühling, wenn man den Garten nach einer Winterpause wieder auf Vordermann bringt – denn Mulch ist nicht nur nützlich, sondern auch richtig dekorativ. Außerdem sollte man vorher den Boden gut auflockern, etwas, das man im Frühling sowieso immer machen sollte. Jedoch muss man darauf achten, nicht über frisch eingesäte Stellen zu mulchen, denn dann besteht die Gefahr, dass die Saat nicht aufgeht. Auch sollte die Mulchschicht nicht zu dick sein, denn das fördert wiederum Fäulnis – lieber ein oder zweimal im Sommer und Herbst nachmulchen, als gleich zu Beginn zu großzügig zu verteilen.

Passend zur Arbeit im Frühling: Mulchen.

Verschiedene Arten von Mulch

Wie bei allem heutzutage gibt es auch bei Mulch eine große Anzahl an verschiedenen Sorten. Wir haben für euch eine Auswahl der dekorativsten und praktischsten Mulchsorten zusammengestellt:

  • Rindenmulch – klassisch und elegant
    Besonders schön anzusehen und harzig duftend ist der braune bis rötlich gefärbte Rindenmulch. Er eignet sich perfekt, um die Beete und Sträucher vom Rasenbereich abzugrenzen und stellt die perfekte Ergänzung zu unserer modernen ILESTO Auflagenbox dar. Jedoch hier ist Vorsicht geboten – auch Schnecken fühlen sich im Rindenmulch sehr wohl. Darauf sollte man ein Auge haben, sonst bedienen sich die ungebetenen Gäste am Blumenbuffet.
  • Grasschnitt – zwei mit einer Klappe
    Wohin mit dem Gras nach dem Rasenmähen? Wenn der Rasen gut wächst, dann ist auch der selbstgebaute Kompost schnell mal voll. Aber das ist kein Problem – Rasenschnitt eignet sich, wenn man ihn vorher ein wenig trocknen lässt, auch hervorragend zum Mulchen.
  • Laub – einfach & praktisch
    Im Herbst kann man sich das Nach-Mulchen mit Rindenmulch oder Ähnlichem kurzerhand sparen, wenn man stattdessen das Laub im Garten verwendet. Abgesehen davon, dass es nichts kostet verleiht es dem Garten auch ein besonderes herbstliches Flair.
  • Holzspäne – nur ohne Lack oder Farbe
    Vielleicht kennen manche einen Tischler, der die Holzspäne säckeweise übrighat. Jedoch sollte man im Garten nur Sägespäne verwenden, die ohne giftige Stoffe verarbeitet wurden. Es kann schon mal passieren, dass sich Farbe oder Lack auf dem Holz befinden, das sollte dann im Garten nicht mehr verwendet werden.

    Ganz natürlich sind Holzspäne
  • Kies oder Split – die moderne Art zu mulchen
    Für das moderne Haus ist Kies oder Split zu empfehlen. Es wirkt elegant, ist pflegeleicht und wirkt sehr sauber. Durch hellen Kies kann dem Garten noch eine hellere Farbe verliehen werden, die besonders gut in der Kombination mit unserem eleganten und jugendlichen ILESTO Gartenhaus zur Geltung kommt.

 

Wenn ihr also bereits eines unserer wasserdichten ILESTO Gerätehäuser oder vielleicht eine moderne ILESTO Gartenbox besitzt, dann könnt ihr sie mit einer akzentuierten Kiesschicht richtig umrahmen!

Für weitere Tipps rund um Haus & Garten schaut auf unseren ILESTO-Gartenblog und entdeckt dort jede Woche neue Inspirationen.

Eine Idee zu “Richtig mulchen im Garten – Verwendung & Tipps

  1. Christine Sames sagt:

    Kompostierte Nadelholzrinde ist fur viele Pflanzen vertraglicher, weil sie nicht so viel Stickstoff bindet wie frischer Rindenmulch. Man kann sie sowohl als Bodenabdeckung wie auch zur Bodenlockerung verwenden. Beim Baumschnitt fallt im Garten oft jede Menge Schnittgut an. Wenn Sie es mit einem Hacksler zerkleinern, lasst es sich gut als Mulchmaterial verwenden. Aufgrund des hohen, sehr stickstoffarmen Holzanteils kann das Hackselgut als Mulch zu einem starken Stickstoffentzug im Boden fuhren. Wenn Sie Beete damit mulchen, sollten Sie diese vorher mit Hornspanen dungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.