Palmen im Garten: Anbau, Pflege & Tipps

Pflanzen vor weißer Hauswand

Dieses Jahr ist alles anders. Viele plagt vor allem die Frage, wie sie denn den Sommer verbringen sollen – denn der Urlaub in den Tropen ist für 2020 wohl eher gestrichen. Auch bei uns wird es langsam wärmer, die Sonne zeigt sich immer länger und das Sommerfeeling kehrt zurück. Und was schreit mehr nach Sommer, Sonne, Strand und Meer als Palmen? Wir zeigen dir im heutigen Blogbeitrag, alles rund um Anbau, Pflege und Tipps zu deinen eigenen Palmen im Garten. Also, her mit dem Cocktail, wir legen los!

Die passende Sorte…

Bei uns in Mitteleuropa herrscht ein für Palmen eher untypisches Klima. Da wir Jahreszeiten – und nicht nur Trocken- und Regenzeit – haben, müssen sich die Pflanzen an ganz andere Verhältnisse anpassen. Jede Palmenart würde bei uns definitiv nicht überleben – da macht einem der Winter einen Strich durch die Rechnung. Doch ein paar Arten von Palmen haben sich auch für unser Klima bewährt, dazu zählen folgende:

Nadelpalme: Ursprünglich kommt die Nadelpalme aus den Künstengebieten der USA, genauer gesagt zwischen Nordflorida, Mississippi und South Carolina. Die Nadelpalme wird nicht unbedingt sehr groß, maximal einen Meter. Sie gilt als eine der kälteresistentesten Palmen überhaupt und übersteht -20 Grad Celsius nachweislich ohne Schäden.

Zwergpalme: Die Zwergpalme zählt zu den Fächerpalmen und wird vorwiegend als Zierpflanze kultiviert. Beheimatet ist sie im westlichen Mittelmeerraum. Im Gegensatz zu anderen Palmenarten, wächst diese mehrstämmig und buschig. Die Fasern, die ihren Stamm bedecken, werden auch gerne zur Herstellung von Besen oder Polstermaterial genutzt. Sie eignet sich perfekt zur Haltung als Kübelpflanze und entwickelt sich in unseren Breiten am besten, wenn sie mehrere Standorte innerhalb eines Jahres bekommt.

Chinesische Hanfpalme: Diese Palmenart gehört ebenfalls zu den Fächerpalmen und gehört zu den beliebtesten Palmesorten in Europa. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von China bis nach Japan. Die Hanfpalme ist vor allem wegen ihrer optischen Eigenschaften in Europa sehr beliebt. Es handelt sich nämlich um eine immergrüne Palme, mit einem aufrechten, unverzweigten Stamm.

…und der richtige Standort für deine Palmen!

Zwar halten manche Palmen schon so einiges aus – aber das muss man ja nicht unbedingt provozieren. Deshalb gilt auch für sie: Palmen mögen gern ein sehr sonniges Plätzchen, das vor Wind und Regen geschützt ist. Am besten gedeihen die Pflanzen auf einem lehmig-sandigen, nicht zu trockenen Boden. Auf eines solltest du besonders achten – wie bei vielen anderen Pflanzen auch: Staunässe vermeiden! Von Mai bis September sollten die Palmen unbedingt im Freien stehen – zum Beispiel auch auf der Terrasse oder dem Balkon. Sie werden deinen Gartenkräutern am Balkon gute Gesellschaft leisten!

Richtige Palmen Pflege – schon am Anfang

Der erste und wichtigste Schritt beim Anpflanzen einer Palme ist die Akklimatisation. Kauft man Palmen aus Gewächshäusern, bereits mit einer gewissen Größe, so sind diese meist keine lange, direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt. Setzt man eine solche Pflanze dann sofort in das sorgsam ausgewählte Plätzchen ein, so kann die Palme an zu viel Sonne tatsächlich leiden – und sogar eingehen. Deshalb sollte man eine frischgekaufte Palme, um sie richtig zu akklimatisieren, am besten noch im Kübel an einen halbschattigen Ort stellen, am besten im Schatten eines Baumes oder deines wetterfesten ILESTO Gartenhauses, wo nur wenig direktes Sonnenlicht hinkommt.

ILESTO Tipp: Auch wenn diese Sorten besonders resistent sind, so gibt es doch einige Punkte zu beachten. Zum Beispiel sollte man Palmen erst ab einem Alter von 4 Jahren ins Freiland setzen – sie sind dafür einfach besser geeignet als noch jüngere Pflanzen.

Palmenblätter im Sonnenschein

Besonders wichtig: Schutz im Winter

Trotz all der Robustheit, die manche Palmen so mitbringen – sie brauchen einen gewissen Schutz im Winter. Je nachdem, wie winterhart die Pflanze ist, reicht es schon, wenn man die Blätter locker zusammenbindet und den Stamm gut mit Erde und Rindenmulch oder Laub bedeckt. Wenn du etwas unsicher bist, solltest du auf Nummer sicher gehen und die Pflanze mit einigen Lagen Vlies (nicht zu fest) einwickeln. Kleinere Topfpflanzen kannst du auch sicherheitshalber in deinem wind- und wasserfesten ILESTO Gerätehaus unterbringen und dort überwintern lassen.

Nun weißt du also, worauf du achten musst, wenn du dir eine eigene Palme in den Garten pflanzen möchtest. Für mehr Tipps rund um Haus und Garten schau bei unserem ILESTO Gartenblog vorbei, dort gibt es jede Woche etwas Neues zu entdecken! Wir von ILESTO lieben kreative und moderne Ansätze, das beweisen auch unsere Produkte – denn unsere wasserdichte ILESTO Gartenbox besteht aus edlem Krupp-Stahl, wie auch unsere moderne ILESTO Gartenhütte. Schau gerne vorbei und überzeug dich selbst!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.