Superfood aus dem eigenen Garten

Schon Winston Churchill wusste eines: „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen“. In diesem Sinne hat sich auch der Begriff „Superfood“ für besonders gesunde und vitaminreiche Lebensmittel etabliert. Meist verbindet man damit exotische Früchte und Beeren wie Goji- und Acai-Beeren, Spirulina-Algen oder auch Granatäpfel. Dabei müsste man gar nicht so weit schauen – auch regionale Produkte, die man in seinem eigenen Garten anbauen kann, können „Superfoods“ sein. Welche – das zeigen wir euch heute!

 

Leinsamen oder doch besser Kresse?

Leinsamen wirken zwar nach außen hin unscheinbar, haben jedoch einiges zu bieten: So unterstützen sie unseren Körper bei der Verdauung, sind reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, welche sich wiederum positiv auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken. Sie sind außerdem entzündungshemmend und ein Magnesiumlieferant – letzteres kann bei Schlafproblemen durchaus helfen! Also ohne Zweifel ein regionales Superfood. Aber ob es für den eigenen Garten geeignet ist? Hinter der Leinsamenernte steckt einiges an Arbeit, die man vielleicht nicht unbedingt investieren möchte.
Doch wir haben für euch natürlich eine andere Superfood-Variante, die Leinsamen schon das Wasser reichen dürfte: nämlich Kresse. So kompliziert und aufwändig der Leinsamenanbau ist, so einfach und pflegeleicht gestaltet sich jener von Kresse. Zudem beinhaltet das Kraut Unmengen an Vitaminen, Kalzium, Eisen, Folsäure, es wirkt entzündungshemmend und antibiotisch. Außerdem schmeckt es auf einem Butterbrot mit Salz einfach wunderbar! Unser Tipp für alle, die mit ihren Kindern zu Ostern ein bisschen die Wohnung dekorieren möchten: Eine halbe Eierschale mit ein wenig Erde oder Watte auslegen und dort Kresse anpflanzen.

Perfekte Osterdeko – und schnell gemacht dazu!

Hagebutte & Preiselbeeren: richtige Vitaminbooster

Bei Kindern wurde das Pulver dieser roten Frucht früher gerne mal als Juckpulver missbraucht, die Marmelade hingegen hat nicht jedem geschmeckt. Die Rede ist natürlich von der Hagebutte. Heutzutage wird die Frucht nicht mehr in vielen Küchen zu finden sein, dabei enthalten Hagebutten besonders viel Vitamin C, wesentlich mehr als Zitronen, sie helfen bei Darmproblemen und halten uns fit und gesund.

Genauso rot, rund und regional sind Preiselbeeren, die sich besonders gut zu Kompott oder Marmelade verarbeiten lassen. Preiselbeersaft wird vor allem dann empfohlen, wenn man unter Harnwegsinfekten leidet oder Stoffwechselprobleme hat. Deshalb sollte man am besten immer ein paar Gläser Preiselbeerkompott oder -marmelade zur Hand haben. Sollte der Platz im Keller nicht ausreichen, könnt ihr sie auch praktischerweise in unserem wetterfesten ILESTO Gartenhaus lagern, damit ihr sie immer griffbereit habt.

Fast vergessen: Die heimische Hagebutte

Superfood-Kräuter: Thymian, Rosmarin und Salbei

Superfood muss nicht immer nur aus Beeren oder Nüsse bestehen, nein, es kann sich auch um Kräuter handeln – Thymian, Rosmarin und Salbei haben dabei die Nase vorn.

Wenn man Thymian nicht zum Kochen verwenden möchte, kann man sich daraus ganz einfach einen Tee machen – seine sekundären Pflanzenstoffe und ätherischen Öle haben eine besondere Heilwirkung. In Kombination mit Zink, Kalzium und Eisen unterstützen die Inhaltsstoffe unseren Körper bei Erkältungen und Husten.

Auch Kräuter können Superfood sein

Rosmarin, das besonders gern in der mediterranen Küche eingesetzt wird, wurde bereits im Mittelalter aufgrund seiner krampflösenden und schmerzlindernden Eigenschaften bei Magen-Darm-Beschwerden verwendet. Mittlerweile findet man es sogar schon in manchen Cocktails!

Auch Salbei kann mehr, als man ihm vielleicht im ersten Augenblick zutrauen würde – dabei zählt das Kraut zu den ältesten bekannten Heilkräutern aus dem Mittelmeerraum. Er wird gern als Tee bei Erkältungen oder Magen-Darmentzündungen getrunken. Außerdem hat Salbei auch eine schweißhemmende Wirkung, wenn man ihn als Tinktur verwendet. Doch das sind noch nicht alle Arten der Anwendung von Salbei, denn er hat einen bewährten Platz in der Räuchertradition. Durch das Räuchern von Salbei werden unangenehme Düfte neutralisiert und es soll sogar gegen depressive Stimmung helfen und zur Konzentrationsstärkung eingesetzt werden.

Salbei als Räucherstäbchen soll die Konzentration fördern

Das Beste an diesen Kräutern ist, dass es alles heimische Pflanzen sind, die perfekt mit unserem Klima harmonieren und die man kinderleicht im eigenen Garten anbauen kann!

 

Vielleicht haben euch einige dieser lokalen Superfoods überzeugt – und man kann sie demnächst sogar schon in eurem Garten finden. Wenn ihr mehr Tipps und Tricks rund um Haus und Garten bekommen wollt, schaut doch auf unserem ILESTO Gartenblog vorbei.

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