Ingwer für die Gesundheit & einfach selbst anbauen

Er ist scharf, aber dafür unheimlich gesund. Die Rede ist natürlich von Ingwer. Vor allem bei Erkältungen oder Verdauungsbeschwerden kann uns Ingwer zu Erleichterung verhelfen. Doch habt ihr schon einmal darauf geachtet, wo Ingwer herkommt? Wenn man ihn im Supermarkt kauft, stehen oft Länder wie „Indien“, „China“, oder sogar „Nigeria“ als Herkunftsland verzeichnet. Geht das nicht etwas regionaler? Wir sagen: Auf jeden Fall! Die kleine Knolle muss nicht bereits um den halben Erdballen gereist sein, um dann auf unseren Tellern landen zu können – sie kann ganz einfach zu Hause im eigenen Garten angebaut werden. Wie, das zeigen wir euch hier.

 

Wofür Ingwer gut ist

Bevor wir mit dem Anbau im eigenen Garten beginnen, wollen wir doch einmal etwas genauer ausführen, wofür die Knolle so gut ist. Neben der Tatsache, dass Ingwer desinfizierend, schleimlösend, entzündungshemmend und antioxidativ wirkt, kann Ingwer noch einiges mehr: So kann man ihn beispielsweise äußerlich bei Muskelverspannungen anwenden, oder, wenn er regelmäßig auf dem Speiseplan steht, auch seine Verdauung unterstützen, da Ingwer den Stoffwechsel ankurbelt und dem Körper hilft, Schadstoffe auszuscheiden. Ingwer hat sogar einige positive Auswirkungen auf die Haut!

Ingwer ist gut für die Gesundheit. Es gibt ihn auch in Pulverform

Wie man Ingwer einfach zu Hause anbauen kann

Bei Ingwer handelt es sich um eine Pflanze, deren Ursprung in tropischen Ländern liegt – das bedeutet, dass wir, wenn wir Ingwer selbst anbauen möchten, auch eine tropische Umgebung imitieren müssen. Am besten funktioniert das in einem Glashaus – wie man Pflanzen am besten in Gewächshäusern anbauen kann, könnt in unserem früheren Beitrag erfahren.

Man kann Ingwer aber auch ganz einfach in der Wohnung selbst anbauen – wenn man die richtigen Temperaturen dafür schafft. In folgenden Schritten gelingt der Ingwer-Anbau mit Sicherheit:

  1. Vorbereitung:
    Zur Saat braucht man eine fertige Ingwerknolle. Diese sollte über Nacht in lauwarmem Wasser vorbereitet werden.
  2. Bepflanzung:
    Die eingeweichte Ingwerknolle, ähnlich wie bei Kartoffeln, muss in nährstoffreiche Erde gepflanzt werden. Bei Ingwer handelt es sich um typische Flachwurzler – das bedeutet, ein eher großes, flaches Gefäß ist optimal. Die eingegrabene Ingwerwurzel mit wenigen Zentimetern Humus bedecken.
  3. Pflege:
    Die Knolle regelmäßig mit warmem Wasser befeuchten. Da Ingwer, wie bereits erwähnt, eine tropische Pflanze ist, sollte man auch darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist. Ganz leicht kann man die richtigen Bedingungen dafür mit einer Plastikfolie schaffen, mit der man den Topf abdecken kann. In unserem ILESTO Gartenhaus lassen sich die Töpfe anschließend optimal vor Wind und Wetter geschützt verstauen. Jedoch sollte man unbedingt darauf achten, dass die Pflanzen genügend Sonnenlicht bekommen.
  4. Umtopfen:
    Wenn die ersten Triebe zu sehen sind, ist die Zeit für einen größeren Topf gekommen. Auch der Standort sollte gewechselt werden – der sonnigste Ort, den man finden kann, ist zu empfehlen. Jedoch muss auch der Ingwer an die geänderten Verhältnisse gewöhnt werden, deshalb sollte man ihn nicht gleich mit zu viel Sonne überfordern.
  5. Ernte:
    Ingwer ist eine Pflanze, bei der man ein wenig Geduld mitbringen sollte: Erst nach 8-10 Monaten kann man seine eigene Ingwerknolle ernten. Den Fortschritt, den der untere Teil der Pflanze macht, kann mit dem des oberen Parts gemessen werden.

Da langsam der Frühling grüßen lässt, ist die Zeit gekommen, um seinen eigenen Ingwer heranzuziehen! Keine Zeit mehr verlieren und gleich losstarten!

Die kleine Knolle sollte man vor dem Verzehr schälen.

Wenn ihr noch andere Tipps rund um Haus & Garten sucht, dann schaut euch mal in unserem innovativem ILESTO-Gartenblog um – dort gibt es jede Woche neue, spannende Themen zu entdecken!

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